Timeline – Von der Planung über die Extraktion zur Implantation

 

LIEBE KOLLEGINNEN UND KOLLEGEN,

die Behandlungsplanung und der organisatorische Ablauf sind wesentliche Voraussetzungen für den implantologischen Erfolg. Sie geben nicht nur dem Patienten Sicherheit, sondern auch dem Behandler, wenn die einzelnen Schritte und Zeitabstände vorher besprochen sind.

Unter dem Stichwort „Was hilft dem Prothetiker, was hilft dem Chirurgen?“ möchten wir Sie zu einer Fortbildung am Mittwoch, den 28.09.2016 in unsere Praxisräume einladen.

Dabei möchten wir eine mögliche Vorgehensweise anhand von Beispielen vorstellen und mit Ihnen in den Dialog gehen, um unsere Zusammenarbeit zu vertiefen und zu erleichtern.

 

Programm (15.30 Uhr – 18.30 Uhr)

15.30 Uhr: Begrüßung
15.45–16.45 Uhr Peter Glaub: Versorgungsmöglichkeiten im zahnlosen Kiefer Locator vs. Atlantis TM OD vs. Steg
16.45 Uhr Pause
17.00–17.45 Uhr PD Dr. Dr. Heidrun Schaaf: Timeline – Planung – Extraktion – Implantation
17.45–18.30 Uhr Dr. Dr. Heiko Kerkmann: Fallpräsentation Replantation eines Zahnes

Die Veranstaltung und das wissenschaftliche Programm werden unterstützt von Dentsply Sirona Implants. Die Anmeldung ist per Fax (0641 98468589) oder via E-Mail (praxis@mkg-am-theater.de) möglich.

Hier finden Sie weitere Informationen sowie das Anmeldeformular.

 

 

 

Künstliche Zahnwurzel

Tooth human implant. Dental concept. Human teeth or dentures. 3d illustrationNach Verlust der natürlichen Zähne ist es möglich das Gebiss durch den Einsatz künstlicher Zahnwurzeln, den Implantaten, zu ergänzen. Implantate können als Ersatz von einzelnen Zähnen bei kleineren Zahnlücken oder auch als Pfeiler zur Unterstützung einer Prothese eingesetzt werden.
Der Vorteil eines Implantats gegenüber einer Brücke ist der, dass keine Zahnhartsubstanz an Nachbarzähnen geopfert werden muss. Darüber hinaus hat der Einsatz von Implantaten für den Patienten funktionelle und ästhetische Vorteile gegenüber traditionellem Zahnersatz. Implantate können durch funktionelle Belastung den weiteren Schwund von Kieferknochen aufhalten.

Wir freuen uns gemeinsam mit Ihnen ein individuelles Konzept für eine Versorgung mit Implantaten zu erstellen.

Behandlungsablauf

Der Erfolg einer Versorgung mit implantatgetragenem Zahnersatz ist entscheidend von der präoperativen _MG_2802Planung abhängig, bei der interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Zahnarzt und Chirurg gefragt ist.
Nach einem ersten Beratungsgespräch und Besprechung ihrer Wünsche kann die Planung an Modellen und Röntgenbildern beginnen. Dabei wird auch festgellt, ob die Implantation direkt durchgeführt werden kann, oder z. B. bei einem schmalen Kiefer zunächst ein Kieferaufbau notwendig ist.

Meist können die Implantate in örtlicher Betäubung inseriert werden. In der Einheilphase von 4-6 Monaten kann eine provisorische Versorgung getragen werden. Nach Freilegung der Implantate kann der Zahnersatz durch den Zahnarzt angefertigt werden.

Knochenaufbau

Nach Verlust von Zähnen kommt es zu einem Abbau des Knochens in den Bereichen ohne Belastung, d.h. im zahnlosen Alveolarkamm. Der Knochenabbau führt zur Ausbildung von Schmalkiefern und wird Atrophie genannt. Der zahnlose Kiefer mit fortgeschrittener Atrophie führt zu mangelndem Prothesenhalt.
Zur kaufunktionellen Rehabilitation muss ein Schmalkiefer oder atrophierter Kiefer wieder präprothetisch-chirurgisch aufgebaut werden, damit eine Versorgung mit Implantaten möglich wird.
Zum Aufbau des Kieferkamms stehen verschiedene moderne Verfahren wie das GBR-Verfahren (Guided Bone regeneration) unter Verwendung von Membranen oder Knochentransplantation aus verschiedenen Regionen zur Verfügung.

Zur Gründungsveranstaltung des 1. Gießener Qualitätszirkels der Deutschen Gesellschaft für Implantologie Hessen am Freitag, den 18.03.2016 um 16:00 Uhr möchten wir Sie, liebe Kolleginnen, liebe Kollegen herzlich in unsere Praxisräume einladen.

Das Thema wird sein: „Auftaktveranstaltung mit kollegialem Austausch“.

Die örtlichen Qualitätszirkel der Deutschen Gesellschaft für Implantologie wurden zum Austausch unter Fachkollegen gegründet. Sie bieten ein Forum für relevante zahnärztliche Praxisthemen und neue Behandlungsansätze. Als Leiter des DGI Qualitätszirkels Gießen/Hessen Implantologie würden wir uns freuen, Sie in diesem Rahmen zu kollegialem Austausch und Falldiskussionen begrüßen zu dürfen. Für die weiteren Treffen werden regelmäßig Referenten geladen, um innovative Neuerungen und Methoden vorzustellen.

Termin: Freitag, 18.03.2016, 16:00 – 18:00 Uhr
Ort: MKG am Theater, PD Dr. Dr. Heidrun Schaaf, Dr. Dr. Heiko Kerkmann, Neuenweg 16, 35390 Gießen

Bitte melden Sie sich telefonisch (0641/984 685 80) oder per Email (praxis@mkg-am-theater.de) an.

Knochen. Welcher ist der Beste?

Innovative Implantatprothetik auf BEGO Semados Implantaten

Im ersten Teil der Fortbildung wird ZTM Ansger Volke (Bego Medical) über aktuelle Möglichkeiten der prothetischen Planung und Ausgestaltung berichten.

In ihrem Vortrag werden Dr. Dr. Heiko Kerkmann und PD Dr. Dr. Heidrun Schaaf über Möglichkeiten zur Verbesserung des Implantatlagers durch Augmentation mit autologem Knochen, bzw. durch den Einsatz diverser Knochenersatzmaterialien informieren.

Anmeldungen zur Fortbildung sind telefonisch möglich unter der Telefonnummer 0641/98468580.